Auferstanden aus Ruinen ... Erste Beobachtungen
Gestern hatte die Dauerwolkendecke hatte eine Störung ... es war einige Stunden klar. Und zudem: stimmte mal das Seeing
wirklich .... Also den 60/910er SYW/Kenko-Hybrid neben dem "neuen" alten Towa-ET1 (60/800) auf den Balkon. Vorab gesagt, der ET-1 erfordert noch
Arbeit, der muss mehr gehen ... denn so "lasse ich den nicht durchgehen" ;-)
Okulare: (0"96): Celestron-Kellner 25mm, Spectros-Plössl 7.5mm und das Vixen-Ortho 5mm.
Und der "Hybrid" stellt sich bei gutem Seeing einmal mehr als absolut exzellent heraus, gab Doppelsterne ;-)
zum Warmmachen und Seeingüberprüfen: Rigel: der Begleiter schön und einfach zu sehen (120)
eta Ori (3m6 & 4m9 / 1"9): schon bei 121x (7.5mm) waren beide Komponenten eng "anliegend" aber mit hauchfeinem ZR zu sehen. 182fach (immer noch ruhiges Bild!) bestätigte dies.
Alnitak mit seinen 2"0 Distanz dann deutlich getrennt.
Dann gabs ne richtige knackige Nuss: psi Ori / KNT 3AB (4m6 & 8m6 / 3"0): hier ist es der enorme Helligkeitsunterschied, der die Nuss knackig macht. Und zudem: Seeing ist alles: ich konnte auch den tatsächlich trennen, zwar nur zeitweise: es war aber neben derHauptkomponente immer wieder mal ein ganz feiner "Nadelstich" des Begleiters sichtbar. Aber dies in wirklich ganz ruhigen Momenten. Das kleinste Bischen Luftbewegung "wischte" den Begleiter dann weg.
Und der Orion hat ja noch weitere knackige Nüsse - auch für 60mm - zu bieten: STF 729 / 33 Ori: Und auch der wurde von der Optik in zwei ganz eng nebeneinanderliegene Konponenten aufgetrennt (5m7 & 6m7 / 1"8)
Schliesslich noch der ziemliche Zenitverrenkungen erfordernde 12 Lyn (5m4 & 6m0 / 1"92): Schlicht ein Genuss schon ab 120fach. Sauber getrennt, so "richtig fett"
Am nun schon echt kleinen Dreiviertel-Mars waren auch Strukturen zu erahnen, ich meinte (182fach) das Polargebiet und die große Syrte erahnt zu haben.
Auf jeden Fall war die Dreiviertelkugel nicht gleichmäßig rotbraun; es gab Struktur.
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