Bereitschaft auch für etwas kompliziertere Technik?

Auch diese Frage mag zunächst etwas merkwürdig anmuten. Denn auch hier kann man ja eigentlich zunächst noch nichts Genaueres sagen, da man ja am Anfang seiner/ihrer "amateurastronomischen Karriere" steht. Und dennoch kann man ja mal in sich reinhorchen, denn im weiteren Verlauf kann einem schon klar werden: Will ich nicht "nur" mal visuell beobachten, sondern auch Photographieren, CCD-Aufnahmen machen, möglicherweise sein Gerät über einen Computer steuern etcetc. sollte man nicht eine totale Phobie vor dem Umgang mit Technik haben.
Verbleibt man "nur" bei der rein visuellen Beobachtung, ist meist der technische Aufwand nicht so hoch: Da gibt es dann die "Standardkomponenten" zu händeln, also der Umgang mit Tubus/Montierung und vielleicht noch einer elektrischen Nachführung. Im Regelfall war es das dann mit der Technik (zugegebenermaßen finde auch ich mich unter dieser "Gattung" der etwas Technikfaulen wieder). Nur, möchte man tatsächlich dann gerade im photgraphischen/CCD-Bereich etwas machen, wird man sein wertes Hinterteil hoch bekommen müssen und sich auch mal durch Anleitungsbücher quälen, sich in die Technik reindenken und möglicherweise auch die Frustration des "es-klappt-nicht-immer-sofort-wie-man-sich-das-vorstellt" hinnehmen müssen. Der verschärfte Umgang mit Technick - insbesondere auch astronomischer - erfordert Geduld.
Ein wenig ermessen, inwieweit man "techniktauglich" ist kann man am Umgang mit derselben in allen verschiedenen Bereichen des Alltages: Schafft man es z.B. ohne Probleme, einen Videorecorder zu programmieren oder schaubt mal einen Staubsauger auseinander, um ihn zu reparieren, spricht dies für ein offeneres Verhältnis zur Technik im Allgemeinen. Demjenigen, der sich scheut, einen Digitaltuner einzustellen, das er tatsächlich das Radioprogramm empfängt, kann man sicher nicht ganz zu unrecht ein "vermindertes Technikempfinden" nachsagen...:-)). Das soll natürlich nicht bedeuten, das solche ZeitgenossInnen nicht lernfähig sein können, ich habe da bei mir selbst die Hoffnung auch noch nicht ganz aufgegeben.

Was fällt denn eigentlich unter "Technik"?

  • Natürlich Tubus/Optik
  • Montierung/Stativ
  • Steuerung (el. oder manuell)
  • ggf. Stromversorgung
  • Photoausrüstung bzw.
  • CCD-Kamera (und zubehör: Kühlung, Filter etc.)
  • Dann: Computer/Software
  • und zudem noch:der gesamte Kabelsalat, der dazu gehört.
  • und noch etliches mehr (ja nach eigener Vorliebe).

    Und - das kann eben das Problemchen werden: Jedes dieser (und aller übrigen Teile) möchte so halbwegs "verstanden" sein, damit man damit gute Ergebnisse erzielen kann!
    Aber, das soll jetzt bitte keine Abschreckung sein: Man kann sich - so die Bereitschaft vorhanden - ja in alles "reinarbeiten". Und zudem gibts ja auch so einige gute Quellen, wo man sich Hilfe besorgen kann...


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